3. Oktober 2026

Mehrsprachige Speisekarte für Restaurants

Speisekarte mehrsprachig: Gerichte übersetzen, Allergene in der richtigen Sprache anzeigen und Preise prüfen – ohne automatische Übersetzung.

Mehrsprachige digitale Speisekarte auf einem Smartphone

Warum eine Speisekarte mehrsprachig sein sollte

Gäste, die Ihre Sprache nicht fließend sprechen, bestellen zurückhaltender – oder wählen Gerichte nach Bildern statt nach Geschmack. Eine übersetzte Karte verkauft besser und vermeidet Missverständnisse bei Allergenen.

Eine mehrsprachige digitale Speisekarte heißt: Sie pflegen Gerichte und Preise in mehreren Sprachen im Desk. Gäste wählen ihre Sprache – am QR-Code, auf dem Profil oder im Portal. Kein gedrucktes Doppel-Layout, keine veraltete Übersetzung in der PDF.

Was übersetzt werden muss

  1. Gerichtsnamen – nicht nur Wort für Wort, sondern die Beschreibung, die Gäste verstehen.
  2. Zutaten und Beschreibung – besonders bei regionalen Spezialitäten.
  3. Allergene – die 14 EU-Hauptallergene haben feste Begriffe (z. B. „Milch" / „milk" / „latte"). Prüfen Sie diese Liste genau.
  4. Kategorien – Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke.
  5. Hinweise – „scharf", „vegan", „hausgemacht" in klaren Begriffen.

Preise bleiben oft gleich – prüfen Sie aber, ob Ihre Währung und Formatierung klar sind. Manche Gäste erwarten „€ 12,50", andere „12.50 EUR".

Automatische Übersetzung – Vorsicht

Google Translate oder DeepL liefern einen Ausgangspunkt. Verwenden Sie das Ergebnis nicht ungeprüft:

  • Gericht „Saumagen" wird zu „pig stomach" statt zu einem appetitlichen Namen.
  • Allergene werden falsch geschrieben oder verwechselt.
  • Regionalismen („Schupfnudel", „Semmel") passen nicht direkt in andere Märkte.

Lassen Sie eine Person prüfen, die die Sprache fließend spricht und Gastro kennt. Falsche Allergenangaben sind ein Haftungsrisiko – keine Sprachfrage.

Praktischer Ablauf

  1. Sprachen festlegen – übliche Kombinationen: Deutsch + Englisch; Deutsch + Englisch + lokale Sprache (z. B. Französisch an der Grenze).
  2. Gerichtsdaten übersetzen – Namen, Beschreibung, Allergene. Im Desk mehrere Sprachversionen anlegen.
  3. Kategorien angleichen – „Starters" statt „Vorspeisen", „Mains" statt „Hauptgerichte".
  4. Preise prüfen – Währung, Format, ob Sie in beiden Sprachen dieselben Preise zeigen.
  5. Karte testen – QR-Code öffnen, Sprache wechseln, stichprobenartig lesen lassen.

Eine digitale Karte können Sie jederzeit korrigieren – ohne Neudruck, ohne Kosten für das Layout in zwei Sprachen.

Was TasteBook speichert

Im Desk können Sie Gerichte in mehreren Sprachen anlegen. Gäste wählen die Sprache in der Kartenansicht. Dieselben Gerichte erscheinen auf Ihrem Profil und im Portal – in der Sprache, die der Gast gewählt hat.

Ändern Sie ein Gericht in einer Sprache, bleibt die andere Version unberührt. Das heißt: Sie müssen beide Versionen pflegen. Kein automatisches Sync – aber auch keine Inkonsistenz durch falsche Maschinenübersetzung.

Kosten und Aufwand

Der technische Aufwand ist null – TasteBook speichert mehrere Sprachversionen. Der redaktionelle Aufwand liegt bei Ihnen: Übersetzung, Prüfung, Pflege bei Änderungen.

Für einmalige Übersetzung rechnen Sie mit 50–150 € pro Sprache für eine mittelgroße Karte (30–50 Gerichte), je nach Qualität der Fachkraft. Automatische Tools sind kostenlos, aber nur ein Entwurf.

Die laufende Pflege ist derselbe Aufwand wie bei jeder anderen Karte – ändern Sie ein Gericht, ändern Sie es in allen Sprachen, die Sie anbieten.

Preise für die digitale Speisekarte finden Sie unter /de/preise.

Nächster Schritt

Beginnen Sie mit Englisch, wenn Sie internationale Gäste haben. Übersetzen Sie zuerst die Hauptgerichte und die Allergene – lassen Sie eine Person prüfen, die die Sprache fließend spricht. Dann testen Sie die Karte mit Gästen, die kein Deutsch sprechen.

Einstieg: Digitale Speisekarte erstellen.

Häufige Fragen

Nächster Schritt

Beginnen Sie mit Ihrer digitalen Speisekarte – Gerichte anlegen, Preise pflegen und sichtbar werden.

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