3. Oktober 2026

Mittag- und Abendkarte digital verwalten

Digitale Mittagskarte und Abendkarte als Zeitfenster auf einer Speisekarte – ohne zwei getrennte Menüs oder Doppelpflege.

Restaurant mit digitaler Mittag- und Abendkarte

Warum Mittag- und Abendkarte trennen?

Viele Restaurants führen zur Mittagszeit ein kleineres, günstigeres Menü – schneller Lunch, weniger Auswahl. Abends kommt die große Karte: mehr Gänge, teurere Gerichte, Weinbegleitung.

Auf Papier bedeutet das: zwei Karten drucken, zwei Versionen pflegen, oder eine Karte mit Hinweisen („nur ab 18 Uhr"). Gäste sehen mittags Gerichte, die sie nicht bestellen können.

Eine digitale Speisekarte mit Zeitfenstern zeigt automatisch das passende Menü – ohne zweiten QR-Code, ohne Zettel mit Zeiten.

Wie Zeitfenster funktionieren

Sie legen im Desk fest, wann welche Gerichte oder Kategorien sichtbar sind:

  • Mittagskarte – z. B. Mo–Fr 11:30–14:30: Business Lunch, Tagesgerichte, schnelle Hauptgerichte.
  • Abendkarte – ab 17:00 oder 18:00: vollständige Karte mit allen Gängen, Specials, Weinbegleitung.
  • Wochenende – andere Zeiten oder vollständige Karte den ganzen Tag.

Gäste, die um 12:30 Uhr den QR-Code scannen, sehen nur die Mittagskarte. Dieselben Gäste um 19:00 Uhr sehen die Abendkarte. Ein QR-Code, ein System.

Praktischer Ablauf

  1. Kategorien definieren – z. B. „Mittagsgerichte", „Business Lunch", „Tagessuppe".
  2. Zeitfenster setzen – im Desk pro Kategorie oder Gericht: sichtbar Mo–Fr 11:30–14:30.
  3. Abendkarte ergänzen – alle Gerichte, die nur ab 17:00 oder 18:00 Uhr verfügbar sind, mit entsprechendem Zeitfenster.
  4. QR-Code testen – mittags öffnen: nur Mittagsgerichte. Abends öffnen: vollständige Karte.

Änderungen im Desk – sofort sichtbar, ohne Neudruck. Pflege ohne Neudruck.

Was Gäste sehen

Ein Gast scannt um 12:00 Uhr: „Business Lunch", „Tagessuppe", „Hauptgericht des Tages". Keine Weinbegleitung, kein Menü mit fünf Gängen.

Derselbe Gast um 19:00 Uhr: vollständige Abendkarte mit allen Kategorien, Desserts, Weinempfehlungen.

Kein Hinweis „nur ab 18 Uhr" – die Karte zeigt nur, was verfügbar ist. Gäste sehen keine Gerichte, die sie nicht bestellen können.

Typische Szenarien

Business Lunch Mo–Fr – kleine Karte, feste Preise, schnelle Gerichte. Abends die große Karte.
Brunch Sa–So – eigene Kategorie „Brunch" von 10:00–14:00. Rest des Tages normale Karte.
Tagesgerichte – ein Gericht, das nur heute verfügbar ist. Morgen anderes Gericht, ohne Doppelpflege.
Wochenkarte – dieselbe Idee: zeitlich begrenzte Gerichte auf der einen Speisekarte, kein Kantinen-Werkzeug.
Saisonale Karte – Spargelgerichte von April bis Juni. Im Juli automatisch ausblenden, ohne Neudruck.

Eine digitale Karte mit Zeitfenstern ist kein Extra-Feature – es ist die Grundfunktion einer gepflegten Speisekarte, die zur Öffnungszeit passt.

Was Sie nicht machen sollten

Zwei QR-Codes drucken – „Mittagskarte" und „Abendkarte" als getrennte URLs. Ein QR-Code reicht, die Zeit steuert die Ansicht.
Hinweise auf Papier – „Gericht X nur ab 18 Uhr". Blenden Sie es mittags aus, statt es mit Hinweis zu zeigen.
Zwei Menüs pflegen – eine Excel für Mittag, eine für Abend. Pflegen Sie einmal im Desk, Zeitfenster steuern die Sichtbarkeit.

Je weniger Gäste grübeln müssen („Kann ich das jetzt bestellen?"), desto besser.

Kosten und Aufwand

Zeitfenster sind Teil der digitalen Speisekarte. Kein Extra-Paket, keine Zusatzkosten. Der Aufwand liegt in der einmaligen Einrichtung: Kategorien anlegen, Zeiten setzen, testen.

Laufend: Gerichte ändern wie gewohnt. Zeitfenster müssen Sie nur anpassen, wenn Sie die Öffnungszeiten oder das Konzept ändern.

Preise unter /de/preise.

Nächster Schritt

Beginnen Sie mit der Mittagskarte – legen Sie Kategorien an, die nur zur Mittagszeit sichtbar sind. Testen Sie den QR-Code mittags und abends. Dann ergänzen Sie die Abendkarte.

Einstieg: Digitale Speisekarte erstellen.

Häufige Fragen

Nächster Schritt

Beginnen Sie mit Ihrer digitalen Speisekarte – Gerichte anlegen, Preise pflegen und sichtbar werden.

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